#NousSommesCharlie in Freiburg: 300 Schweigen gegen Terror

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Danke an alle, die dabei waren. Danke an alle, die gerne dabei gewesen wären, aber nicht konnten. Genau 24 Stunden nach dem Anschlag auf das französische europäische Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris haben um die 300 Menschen ein ebenso stilles wie kraftvolles Zeichen gesetzt. Um Punkt 11:30 Uhr begannen die Schweigeminuten am Bertoldsbrunnen.

An der spontanen Kundgebung, zu der die fudder-Redaktion am späten Mittwoch Nachmittag die Idee hatte, kamen auch Oberbürgermeister Dieter Salomon, der Kabarettist Matthias Deutschmann, mehrere Stadträte, viele Bürgerinnen und Bürger – und natürlich Journalistinnen und Journalisten gefühlt aller Medien aus Freiburg. Atmosphäre und Stimmen gibt’s im Video bei fudder.

 
 

Die Demonstranten reckten Bleistifte und iPhones in die Luft, denn die Feder ist mächtiger als das Schwert und die Tastatur ist mächtiger als die Kalaschnikow. Neben den Hashtags #jesuischarlie und #noussommescharlie wurden auch Schilder mit #nopegida gezeigt. So war die Kundgebung ein klares Zeichen sowohl gegen die Gewalt der Terroristen wie auch gegen den gruppenbezogenen Menschenhass, für den immer wieder Tausende unter dem Titel „Pegida“ auf die Straße gehen.

Nach Ende der Versammlung kam es am Rande zu einer Personenkontrolle durch die inzwischen eingetroffene Polizei. Angeblich waren sie auf der Suche nach Taschendieben, allerdings ist es mehr als unglücklich, bei einem solchen Anlass die gefühlt einzige Person, die ansatzweise nach Migrationshintergrund aussieht, zu kontrollieren.

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