Was das Internet für den Einzelhandel tun kann.

Es ist das alte Lied: Die einen warten darauf, daß das Internet wieder weggeht, die anderen verteidigen ihr altes Geschäftsmodell bis zur letzten Wechselgeldpatrone.

Grad heute echauffierte sich Bernd Dallmann, Chef der Marketinggesellschaft FWTM, in der Badischen Zeitung darüber, daß die Händlervereinigung „z’Friburg in der Stadt“ den Päcklebus – eine Institution seit den Achtzigern in Freiburgs Einkaufszone – abgeschafft hat: „Es könne nicht sein, dass etwas abgeschafft werde, was der Bedrohung durch den Internethandel entgegenwirke.“ und liefert gleich noch ein Argument gegen den Fußgängerzonenwahnsinn frei Haus mit: „Das Manko der Innenstadt ist die Schlepperei.“ Oder auch, daß Leute bisweilen mehr kaufen, als sie davonschleppen können? Naja, egal.

Was ich nämlich gefunden habe, ist alles andere als eine garstige Bedrohung aus dem Internet, sondern eine datenverknüpfende Anwendung, die ebenso simpel wie einleuchtend ist, daß sie mir einfach mal gefällt: GoogleNow kann Euch (Euch Android-Nutzer) jetzt darauf aufmerksam machen, wenn Ihr in der Nähe eines Ladens seid, der etwas im Angebot hat, wonach Ihr kürzlich gegoogelt habt. Bedrohung aus dem Internet? Kunden aus dem Internet! Und das sogar frei Haus.

 
 

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