Endlich normale Leute. So oder so ähnlich könnte das Fazit nach der Party der Fachschaft Politik am Donnerstag gelautet haben.

Das positive nämlich: Es gibt sie noch, die normale Studierendenparty. Also Musik und die eine oder andere Theke. Keine Tischtennisplatten, keine Modenschau, kein Bandwettbewerb. Einfach nur Fachschaftsparty.

Wenn ich das richtig verstanden habe war nur die Cocktailtheke von der Fachschaft, alles weitere war Zwangsbewirtung durch das Studentenwerk. Das Problem hat man aber in der Rempartstraßenmensa wohl auch.

Gegen die Institutsviertelmensa spricht dabei eigentlich nur eines: Wer sich nicht auskennt, findet nicht so leicht hin. Ansonsten überzeugt das Eingangsgeschoß mit viel Platz, ein paar Ecken und Säulen und vor allem (und im Gegensatz zur Rempartstraßenmensa) ebenem Fußboden, auch wenn die niedrige Deckenhöhe anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Abschließend zur Musikauswahl: Man wird nicht jünger. Der DJ schaffte es, die Tanzfläche den gesamten Abend über gut gefüllt zu halten, und das meistens mit einer nonkonformistischen Mischung aus Hiphopklassikern und dem, was die jungen Leute heutzutage … aber lassen wir das.