Gezwitscher und Geflattr.
Schon wieder was neues unter jedem Artikel. Anstelle der Möglichkeit, Blogartikel bei Facebook zu empfehlen gibt es jetzt Flattr-Buttons. Anstelle, weil ich grad keine Zeit hab, das so hinzubasteln, daß beides nebeneinander steht und mir das übereinander nicht gefällt.
Flattr ist ein soziales Mikrobezahlsystem, was sich am besten selbst erklärt:
Das ganze funktioniert, weil das Internet inzwischen eine große Empfehlungsmaschine ist, in der wir uns gegenseitig Dinge empfehlen. Etwa über die (bei mir nun zeitweise abgeschalteten) Facebook-Likes oder über Twitter oder sonstwie. Flattr verbindet damit nun eins soziales Mikrobezahlungssystem. Sozial, weil man geben muß um bekommen zu können, und weil es auch wiederum ein Empfehlungssystem beinhaltet.
Und das beste: Auch ältere Artikel, die Ihr vielleicht gemocht habt, könnt Ihr immernoch flattrn. Mit ein wenig Glück belebt Flattr meinen Teil der Blogosphäre ja auch wieder etwas mehr. Anreizsystem und so.

hej, da ich flattr bisher nur von “zahlerseite” her kenne (und schätze), wäre es toll, wenn du in ein paar wochen über deine ersten erfahrungen als “empfänger” berichten könntest..
das kann ich gern tun, am besten anfang august, dann sind zwei volle monate mit ergebnissen vergangen. eine tolle sache ist ja, daß jeder sehen kann, wie oft etwas geflattrt wurde. man muß allerdings immer beachten, daß flattr immernoch und wohl auch noch eine ganze weile in einer geschlossenen beta-phase ist – mit in deutschland derzeit wohl immernoch unter 10.000 nutzern. auch kannst du mal schauen bei der taz, ich glaube da gab es schon einen ersten erfahrungsbericht von der empfängerseite nach dem ersten monat.